Leistungen der Ergotherapie

bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen umfassen die Behandlung von

  • zentralen und peripheren Wahrnehmungs- und Bewegungsstörungen
  • allgemeinen Entwicklungsstörungen
  • Verhaltensstörungen
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen

Unser Ziel ist es, Menschen dabei zu helfen, ihre Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit zu verbessern oder wiederherzustellen. Hier steht die Alltagsbewältigung des Patienten im Vordergrund der therapeutischen Maßnahme.

Es gibt Momente im Leben, in denen es gesagt werden muss: Jetzt erst recht!
Steffen Albers

Ergotherapie bei Kindern und Jugendlichen


Hierunter fällt die Behandlung von:

  • motorischen, kognitiven und emotionalen Entwicklungsstörungen
  • visuellen, auditiven und räumlich-konstruktiven Wahrnehmungsstörungen
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen bzw. Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörungen (ADS/ADHS)
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Störungen der sozialen Kompetenzen
  • fein- und grobmotorischen Koordinationsstörungen
  • Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom
  • jungen Menschen mit Einschränkung der geistigen Entwicklung

Ergotherapie in der Orthopädie / Chirurgie

Hier wird in den betroffenen Körperzonen oder -teilen die Beweglichkeit wiederhergestellt und die
Muskulatur aufgebaut. Durch die therapeutischen Maßnahmen sollen sich die Geschicklichkeit und die
Feinmotorik der Patienten wieder erheblich verbessern.Bei Handverletzungen wird vor allem die
Koordination der Finger und des gesamten Handbereiches gefördert und hilfreich unterstützt.

  • Traktionstherapie der Fingergelenke
  • Narbenbehandlung im Finger-, Hand- und Unterarmbereich
  • Umtrainieren der Gebrauchshand
  • Erlernen von Ersatzfunktionen
  • Trainieren von Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche, häusliche und berufliche Selbständigkeit

Ergotherapie in der Neurologie

In der Neurologie werden primär Erkrankungen und Schädigungen des zentralen Nervensystems (z.B. nach Schlaganfall, Querschnittlähmungen, Schädel-Hirn- Verletzungen, Morbus Parkinson oder Multiple Sklerose) behandelt. Diese weisen in der Regel sehr komplexe Störungsbilder auf, die sich, vergleichsweise langsam und nur selten vollständig zurückbilden. Ergotherapeutische Behandlungen beinhalten zum Beispiel:

  • Hemmung und Abbau pathologischer Haltungs- und Bewegungsmuster und das Bahnen physiologischer Bewegungen
  • Koordination, Umsetzung und Integration von Sinneswahrnehmungen und sensorische Integration
  • Verbesserung der zentral bedingten Störungen von Grob- und Feinmotorik zur Stabilisierung
  • sensomotorischer und perzeptive Funktionen sowie die Verbesserung der Gleichgewichtsfunktionen
  • Verbesserung neuropsychologischer Einschränkungen und Defizite: Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Merkfähigkeit, Konzentration oder Lese-Sinn- Verständnis, Nachvollziehen von Teilschritten einer Handlung, Erkennen von Gegenständen oder Erfassen von Raum, Zeit und Personen
  • Erlernen von Ersatzfunktionen
  • Entwicklung und Verbesserung der sozial-emotionalen Fähigkeiten unter anderem in den Bereichen der emotionalen Steuerung, der Affekte oder der Kommunikation
  • Training von Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche, häusliche und berufliche Selbständigkeit
  • Beratung bezüglich geeigneter Hilfsmittel und Anpassungen im häuslichen und beruflichen Umfeld