Allgemeines über Logopädie & Ergotherapie

Was ist eigentlich Logopädie, was macht ein Ergotherapeut, und was hat mein Arzt damit zu tun...? Diese oder ähnliche Fragen sind Ihnen vielleicht in den Sinn gekommen, als Sie zum ersten Mal etwas über Ergotherapie und/oder Logopädie gehört haben. Auf den folgenden Seiten finden Sie einen Überblick über die beiden Berufsfelder und deren Aufgabenbereiche.

Die Berufe des Logopäden und des Ergotherapeuten gehören zu der Gruppe der nicht-ärztlichen Heilberufe. In Zusammenarbeit mit den behandelnden/ verordnenden Ärzten (v.a. Pädiatern, Phoniatern, HNO-Ärzten, Neurologen, Orthopäden und Kinder- und Jugendpsychiatern) arbeiten beide Therapeutengruppen selbständig und eigenverantwortlich.
Sie erheben eingehend die individuelle Vorgeschichte (Anamnese) und den jeweils fachspezifischen Befund (Diagnostik) des Patienten. Hierzu stehen eine Vielzahl von objektiven Test- und Untersuchungsverfahren zur Verfügung.

Aus den verschiedenen therapeutischen Konzepten wählt der Behandler schließlich das für den jeweiligen Krankheitsfall und die Persönlichkeit des Patienten geeignete Verfahren aus und führt unter Beobachtung und Berücksichtigung der auftretenden Veränderungen die Behandlung am Patienten durch (Therapie). Sie bezieht sich auf die störungsspezifischen Merkmale der Krankheit, auf die Befindlichkeit des Patienten und auf seine psychosoziale Situation. Die Beratung von Angehörigen ist Teil jeder Behandlung und wirkt sich auf die Durchführung der Therapie und ihren Erfolg aus. Im Rahmen der Früherkennung nehmen auch Präventivmaßnahmen einen immer größeren Raum ein.

Ein gesonderter Aufgabenbereich umfasst die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden unter Einbeziehung aktueller medizinischer, sprachwissenschaftlicher, psychologischer und pädagogischer Erkenntnisse.

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